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Vom 20. bis 21. Mai 2019 stellt der Landespräventionsrat Nordrhein-Westfalen auf dem 24. Deutschen Präventionstag (DPT) in Berlin verschiedene Präventionsprojekte vor:

Im Projekt „Sichere Netzwelten“ des Landespräventionsrates werden unter Koordination des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Internet-Sicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen kurze, eingängige Präventionsfilme für die Polizei, Schulen sowie Institutionen, Verbänden und anderen Trägern der gesamtgesellschaftlichen Präventionsarbeit entwickelt. Insbesondere werden die Themen Cybermobbing und Datensicherheit im Internet in den Blick genommen.

In den Häusern des Jugendrechts stehen jugendliche und heranwachsende Intensivtäter im Fokus von Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendamt. Durch die intensive Zusammenarbeit und Vernetzung aller an der Jugendkriminalprävention und am Jugendstrafverfahren beteiligten Einrichtungen soll der Kriminalität von jugendlichen und heranwachsenden Mehrfachtätern begegnet werden. So kann das gemeinsame Vorgehen abgestimmt und Kriminalitätsursachen ganzheitlich betrachtet und bekämpft werden.

Podknast“ setzt sich aus „Podcast“ und „Knast“ zusammen: Inhaftierte erlernen den Umgang mit Medien und erstellen Filme, die über ihr Leben in Haft berichten. Prävention bedeutet für das Projekt: Wer sich mit sich selbst, seiner Geschichte und seinem kriminellen Verhalten auseinandersetzt, beugt einer erneuten Straffälligkeit vor und klärt gefährdete Jugendliche und Erwachsene über die Konsequenzen einer Inhaftierung auf.

Das Zentrum für interkulturelle Kompetenz der Justiz NRW unterstützt alle Justizeinrichtungen bei der Bewältigung der Herausforderungen, die sich aus einer zunehmenden Diversität der Gesellschaft ergeben und befasst sich mit allen justiziellen Fragen der Extremismusbekämpfung.

Die Integrationsbeauftragten der Justizvollzugsanstalten fördern die Integration ausländischer Inhaftierter und tragen damit zur Stärkung eines sicheren Strafvollzuges bei. Die Unterstützungsmaßnahmen zielen im Sinne von Prävention und Deradikalisierung darauf hin, die Integration der Gefangenen in den Haftalltag zu verbessern und damit ein spannungsfreies Zusammenleben zu fördern. Zudem unterstützen die Integrationsbeauftragten die Gefangenen beim Übergangsmanagement in die Freiheit.

Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie unter den unten angegebenen Links.