Ein voller Erfolg war in diesem Jahr die gemeinsame Ausstellung des Justizministeriums und des Landespräventionsrates.
Die Arbeitsgruppe "Prävention der Internet- und Computerkriminalität" informierte über Gefahren im Internet und zeigte die neuesten Kurzfilme zu diesem Thema. Die Nachfrage nach den kostenlosen DVD's mit den bisher erstellten Filmen war besonders groß. Für alle, die nicht zum Deutschen Präventionstag kommen konnten, stehen die Filme im Justizportal zum Herunterladen bereit.
Die Karlschule Hamm wies auf ihre Veranstaltung am 26. Juni 2013 hin. Unter dem Motto: "Jugend im Netz - Prävention der Internet- und Computerkriminalität bei Kindern und Jugendlichen" wird die Ganztagshauptschule unter anderem zeigen, was Eltern, Lehrer und Schüler zu diesem Thema erarbeitet haben. Die Arbeitsgruppe "Internet- und Computerkriminalität" des Landespräventionsrates unterstützt diese durch den Landespräventionsrat finanzierte Veranstaltung.
Großes Interesse galt auch dem Kölner "Haus des Jugendrechts". Die Mitarbeiter dieser Einrichtung, die Staatsanwaltschaft, Polizei und Stadt unter einem Dach vereint, berichteten über bisherige Erfahrungen und gaben wertvolle Anregungen für Nachahmer. Mit einem Projektspot ermöglichte das „Haus des Jugendrechts“ dem sehr interessierten Publikum einen guten Überblick seiner Arbeit.
Das Projekt "Podknast" vermittelte im wörtlichen Sinne Einblick in den Alltag jugendlicher Straftäter. Besondere Aufmerksamkeit erregte die Musterzelle auf der Ausstellungsfläche. Hier erlebte auch der Vorsitzende des Landespräventionsrates, Professor Jochen Dieckmann, Gefängnis hautnah.
Mitarbeiter des Kriminologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen klärten Interessierte über das sogenannte „Übergangsmanagement“ auf. Diesem Thema hatte NRW-Justizminister Thomas Kutschaty seinen Vortrag gewidmet, der großen Anklang fand. Viele Besucher des Deutschen Präventionstages nutzten die Möglichkeit zu Gesprächen auch mit dem Vollzugsbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen, der unter anderem seinen Jahresbericht vorgestellte.
Wie kreativ Inhaftierte sein können, zeigte die Kunstausstellung "Knastkultur". Mitarbeiter des Projektes stellten neben den Bildern und Skulpturen von Strafgefangenen auch das Literatur- Theater- und Musikangebot desVollzugs vor.

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